Das Gitschberg "kennen" wir schon von Erzählungen mehrerer Freunde. Als unsere Freunde Ina und Rudi uns fragten, ob wir nicht Lust hätten, mit ihnen zum wandern nach Südtirol zu fahren und dabei eine Woche im Hotel Gitschberg zu verbringen, zögerten wir nicht lange und sagten zu. Unser ursprünglich geplanter Reisetermin Anfang Juni war schon ausgebucht und wir schnappten uns den nächstbesten am 28. Juni für 7 Übernachtungen. Das sollte sich noch als riesiger Glücksgriff herausstellen, denn pünktlich einen Tag vor unserer geplanten Anreise öffnete das Hotel erstmals seine Tore für Gäste wieder nach langer coronabedingter Ausfallzeit. Was für ein Glück, dass unser ursprünglich geplanter Reisebeginn nicht mehr buchbar war. 

 

Da wir ja bereits in München waren, hatten wir keine lange Anfahrtszeit. Deshalb machten wir noch einen kleinen Halt bei den Südtiroler Erdpyramiden (in den USA heissen sie Hoodoos...) , von denen es einige gibt. Die Erdpyramiden von Terenten waren ganz in der Nähe unseres Hotels. Es sind jeweils keine besonders grossen Gebiete und extra wegen der Erdpyramiden dorthin fahren, lohnt sich meiner Meinung nach nicht....aber wenn man eh schon in der Nähe ist - warum nicht:

 

Auf dem Weg zurück zum Hotel machten wir noch einen kurzen Halt an der Mühlbacher Klause, einer ehemaligen Festung und Zollstation. Wir befinden uns hier am westlichen Eingang ins Pustertal.

Anschliessend checkten wir im Hotel ein. Wir wurden aufs herzlichste begrüsst und zum runterkommen von "der langen Fahrt" bekamen wir erst mal einen Prosecco bzw. Rotwein serviert und durften uns am Marende-Buffet bedienen. Während wir uns Südtiroler Schinken und Vitello Tonnato schmecken liesssen, trafen auch unsere Freunde Ina und Rudi ein.

 

Hier ein paar Eindrücke vom Hotel:

 

Von dem grossartigen Essen haben wir ebenfalls schon sehr viel vorgeschwärmt bekommen - nun konnten wir es selber testen. Unsere Freunde hatten nicht übertrieben, das Essen ist einfach superklasse.

 

Es gab ein tolles Frühstücksbuffett, nachmittags ab 15.00 ein Kuchenbuffet und eine Marende, perfekt nach einer Wanderung  und abends ein 4, bzw. 5-Gänge-Menü.  Ein grosses Dankeschön an den Koch - er sieht nicht nur sehr gut aus, er kann auch noch richtig klasse kochen. Überhaupt war die ganze Mannschaft des Hotels grossartig. Wer sich hier nicht wohlfühlt, dem ist nicht mehr zu helfen.....

 

 

 

Hier ein Foto des Kuchenbuffets am Nachmittag sowie von der genialen Schinkenschneidemaschine:

An einem Nachmittag gab es kein Kuchenbuffet und auch keine Marende, sondern kleine leckere Häppchen, die uns nacheinander serviert wurden. Das war ebenfalls grossartig und unser Sitzplatz aussen war einfach klasse.